Die Bahn will in den Gasometer und Euref-Chef Reinhard Müller wiederholt wie ein Mantra, der Konzern würde nur einziehen, wenn der Gasometer (fast) komplett mit einem Büroturm ausgefüllt werde. Man brauche nun einmal so viel Platz für so viele Mitarbeiter.

Doch wie sieht es eigentlich in den Nachbargebäuden aus? Eine kurze Recherche bei Immobilienscout fördert (vermeintlich) Erstaunliches zu Tage: Alleine auf diesem Portal stehen 5 Mietangebote mit einer Gesamtfläche von 1.585 qm. (Link abgerufen am 17.4.2021)

Gasag will untervermieten

Hinzu kommen drei Etagen im neuen Gasag-Gebäude, die der Versorger nicht benötigt und die untervermietet werden sollen, wie im Tagesspiegel nachzulesen ist. Und wie sieht es bei der Bahn nach Corona aus? Wie viel Platz wird wirklich noch benötigt, oder sollen hier auch mehrere Etagen untervermietet werden? Wie sieht es im bereits angemieteten Turm an der Nord-Spitze aus? Wie viel Platz kann dort noch geschaffen werden durch Homeoffice? Gibt es noch mehr Vermietungs-Angebote als die in fünf Minuten recherchierten?

All diese Fragen müssen beantwortet werden, bevor die Baugenehmigung gegen alle Bedenken erteilt wird und am Ende leerstehende Büro-Etagen gebaut werden im Gasometer, in einem einmaligen Baudenkmal.

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