Gasometer retten!

Am 24. Februar endete die Auslegung des B-Plans zum Gasometer. Die Resonanz war gewaltig, wir haben mehr Aufmerksamkeit und Zustimmung bekommen als wir erwartet haben, nicht nur auf der Roten Insel, sondern in Schöneberg, in Berlin und bundesweit.

Wir werden also weiterkämpfen, damit die BVV trotz aller Einwendungen die Müllerschen Pläne nicht einfach durchwinkt.

Der Schöneberger Gasometer ist ein einzigartiges Industriedenkmal, das man kilometerweit in ganz Berlin sehen kann. Mit Stolz zeigen wir AnwohnerInnen der Roten Insel von allen möglichen Aussichtspunkten auf das Stahlgerüst und sagen: “Da wohne ich!”

Wenn es aber nach dem Eigentümer und dem Bezirk geht, wird der Gasometer bald ein weiterer gesichtsloser Büroturm sein, dunkel und klobig, verwechselbar mit der Billig-Architektur, die überall entsteht.

Das wollen wir von der Bürgerinitiative “Gasometer retten!” verhindern.


Hier unsere Petition unterschreiben bei change.org: zur Petition


Was wir befürchten:

  • Verschandelung des Industriedenkmals
  • mangelnde Standfestigkeit und Beschädigungen des Gasometers während der Bauarbeiten
  • weitere Verschattung der Nachbarschaft
  • zusätzlicher Lichtsmog
  • zusätzlicher Parkplatzdruck auf die umgebenden Quartiere durch Mieter des Geländes

Was wir fordern:

  • Auflagenerfüllung seitens Müllers/Euref
  • keinen Ausbau bis zum vorletzten bzw. letzten Ring
  • Erhalt des Gasometers in seiner unverwechselbaren Erscheinung
  • ein unabhängiges Gutachten, ob der Gasometer durch den Ausbau gefährdet wird
  • keine weiteren Zugeständnisse dem Investor gegenüber nach den Erfahrungen der letzten Jahre
  • mindestens die Einhaltung der Bauhöhe nur bis zum 3. oberen Gerüstring aus dem gültigen BPlan 7-29

Was wir planen:

  • eine Online-Petition gegen den Ausbau
  • Unterschriftenlisten
  • Mobilisierung der AnwohnerInnen
  • Gespräche/Diskussionen mit den Verantwortlichen von Politik und Verwaltung